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Mobile Datenerfassung erobert das Städtchen Hope Mills im Sturm

Herausforderung

Effizienz und Genauigkeit eines Zwei-Mann-Regenwasseramtes zu steigern, das für die Überprüfung und Wartung von 2.500 Regenwasserbecken zuständig ist.

Die Lösung

Einsatz eines ultra-robusten und kompakten Nautiz X7 mit integriertem GPS und eingebauter Kamera von Handheld mit einem individuell anpassbaren elektronischen Datenerfassungsformular.

Ergebnis

Das Nautiz X7 ermöglichte dem Amt eine Produktivitätssteigerung von 700 Prozent, eine höhere Datengenauigkeit und mehr Sicherheit für die Mitarbeiter in gefährlichen Arbeitsumgebungen.

 

Handheld Computer ermöglichen einer kleinen Stadt im US-Bundesstaat North Carolina ein effizienteres Regenwasseruntersuchungsprogramm.

Für kleine Städte mit begrenzten Ressourcen ist Effizienz sehr wichtig. Aber was, wenn ihr ganzes Regenwasseramt für die Überprüfung und Dokumentation von 2.500 Regenwasserbecken innerhalb der Stadtgrenzen verantwortlich ist und aus nur zwei Mitarbeitern besteht? Nun, dann ist Effizienz sehr wichtig.

Die Stadt Hope Mills im US-Bundesstaat North Carolina hat ein Stadtgebiet von 16 Quadratkilometern und etwas mehr als 15.000 Einwohner. Als Teil der Zulassung des National Pollutant Discharge Elimination System EPA der Stadt muss das getrennte Regenwassersystem regelmäßig überprüft werden. Gegen Ende letzten Jahres, als Hope Mills zusätzlich zu den Mündungen, die bereits überprüft wurden, Wasserzuläufe untersuchte, wurde offensichtlich, dass das veraltete "Papier-System" durch eine bessere, effizientere Methode ersetzt werden musste.

Die Stadt gründete eine Partnerschaft mit Logic Concepts, einem Technologieunternehmen mit Sitz in Greenville in South Carolina, das sich auf Datenerfassungssysteme spezialisiert hat, um eine neues System mit mobilen Computern und maßgeschneiderter Software auszuwählen und zu implementieren. Jetzt können die Techniker ein Vielfaches der Überprüfungen pro Tag durchführen und dabei auch in unbeständigen Umgebungen sicherer genauere Daten erfassen.

Durch Hochwasser und durch die Hölle

Die Überwachung von Regenbecken ist kein Spaziergang. Die Wege zu den Standorten führen nicht selten durch abgelegene Waldgebiete und Wasserläufe, bei denen Schutzkleidung wie Schlangenschutzstiefel, Macheten, Schutzmäntel und Schutzhandschuhe die Wanderung erschweren. Die Inspektoren tragen immer Schutzwesten und haben stets Wildtierabwehrspray und Schlagstöcke zum Schutz vor Wildtieren bei sich. Vor der Einführung der neuen Technologie hatten sie außerdem zur Datenerfassung ein zweiseitiges Überprüfungsformular und eine Digitalkamera dabei.

"Meine Taschen waren voll, an meinem Gürtel hingen Ausrüstungsgegenstände und die Kamera hatte ich um den Hals.", schildert Elisabeth Brown, eine Regenwassertechnikerin und damit eine Hälfte des Duos, das die Becken für Hope Mills überwacht und pflegt.

Das Jonglieren der Ausrüstung war für Brown nicht nur unbequem, sondern auch gefährlich. "Mit vollen Händen war es teilweise schwierig, sich durch das Terrain zu schlagen, und ich hatte ständig Angst, die Kamera oder andere Ausrüstungsgegenstände im Wasser zu verlieren oder mich nicht gegen wilde Tiere schützen zu können.", berichtet sie weiter.

Wenn die Formulare nass wurden, mussten sie diese nochmal ausfüllen und nach einem langen Arbeitstag im Gelände war sie noch nicht fertig. Zurück im Büro musste Brown die Berichte mühsam in Tabellen eintragen, einscannen und Bilder beschriften.  Sie hatte Glück, wenn sie 35 Becken pro Tag schaffte.

Der Weg des geringsten Widerstands

Als das Amt für Regenwasser und öffentliche Bauarbeiten genug hatte, hörten sie sich nach Möglichkeiten um, die Überprüfungen mithilfe von Mobilcomputern zu vereinfachen. Sie wussten, dass das Gerät ihrer Wahl Stürze auf den Boden und ins Wasser standhalten musste und gleichzeitig leicht genug sein soll, um einfach mit anderen Gegenständen am Gürtel herum getragen zu werden. Außerdem musste es so klein sein, dass es mit einer Hand bedient werden konnte.

Ihre Suche brachte sie zu Logic Concepts, die ihnen bei der Auswahl eines Hard- und Software-Pakets halfen, die ihre Anforderungen erfüllten. Sie entschieden sich für das kleine und leistungsfähige Nautiz X7 von Handheld mit der individuell gestaltbaren Atlas 360 Software von Logic Concepts.

Das Nautiz X7 erfüllt bezüglich Sturz die militärischen Standards der USA und ist vollständig staub- und wasserdicht. Es enthält ein fortschrittliches GPS-System, hält ohne Aufladung länger als einen ganzen Arbeitstag und verfügt über eine integrierte Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Trotz des robusten Gehäuses wiegt das Gerät nur 490 g und ist kompakt genug, um mit einer Hand gehalten und bedient zu werden.

Das Programm Atlas 360 ermöglicht Inspektoren die Verwendung von maßgeschneiderten elektronischen Datenerfassungsformularen. "Die Software wurde so programmiert, dass sie Formulare mit Atlas360 erstellen und dann im Gelände anwenden können", erklärt Taji Richardson, leitender Produktentwickler bei Logic Concepts.

Zur Vervollständigung einer Überprüfung verwendet Brown zusammengefasste Eigenschaften, um problematische Mündungen zu identifizieren und eine separate Eigenschaftsliste für die Wartung von Zuflüssen. Mit Atlas360 konnte sie elektronische Versionen ihrer Papierformulare erstellen und in das Nautiz X7 laden.

"Wenn sie jetzt raus geht, um Anlagen zu überprüfen, kann sie die selbst erstellten Formulare verwenden und die Daten der Überprüfung schnell eingeben.", sagt Richardson.

Zusammenfassung

Auch, wenn die Einarbeitung in eine brandneue Technologie nicht einfach war, brachte die Einführung des Nautiz X7 für Hope Mills eine positive Veränderung. Die Daten bleiben bis zur Synchronisation sicher und es müssen keine Daten mehr von Hand eingegeben werden. Es müssen keine Probleme durch das Wetter oder die manuelle Dateneingabe gelöst werden, was die Genauigkeit immens verbessert. Die GPS-Daten geben dem Amt genau bekannt, wann und wo eine Überprüfung durchgeführt wurde. Die Orte müssen nicht erraten oder mühsam aufgezeichnet werden. Die Nautiz X7 haben bisher ohne Unterbrechung oder sonstige Probleme jeder Herausforderung standgehalten.

Aber den wahren Beweis liefern die Zahlen: Während mit Stift und Papier max. 35 Anlagen pro Tag überprüft werden konnten, ermöglicht das neue System nun 21 pro Stunde. Über den gesamten Arbeitstag ist das eine Produktivitätssteigerung von 700 Prozent.

"Eine vollständige Überprüfung mit Bildern dauert weniger als zwei Minuten. Alle vor Ort gesammelten Daten werden vom Handgerät in weniger als einer Minute hochgeladen und können ebenfalls innerhalb von Minuten gedruckt oder per E-Mail versendet werden.“, sagt Brown.

Was macht Hope Mills also mit der ganzen freien Zeit? Sie haben bereits angefangen, das neue System auch im Abfallmanagement und dem Straßenbauamt zu verwenden, um Gefahren und Vergehen schneller aufzeichnen zu können und träumen bereits von weiteren Anwendungsmöglichkeiten.

"Alles, was wir brauchen, ist dieses eine Gerät", erklärt Brown.